Keramikversiegelung

Es gibt 3 Arten

Es gibt 3 Arten eine Lackoberfläche zu schützen, 1. Wachs, 2. Polymerversiegelungen und 3. Keramikversiegelungen bzw. Quartzversiegelungen.

Die Unterschiede bestehen darin, ob der aufgebrachte Lackschutz eine Verbindung mit dem Lack eingeht oder sich nur auf den Lack legt und in der Obenflächenhärte.

  • Wachs: keine Lackverbindung, weich
  • Polymerversiegelung: Lackverbindung, weich
  • Keramikversiegelung: Lackverbindung, hart

Eine Keramikversiegelung verbindet sich also mit dem Lack und ist deutlich härter. Normaler Klarlack hat auf der sog. MOHS-Skala (1-10, 10 entspricht der Härte eines Diamanten) ca. 4-5. Durch eine Keramikversiegelung steigt die Härte auf ca. 8,5-9, die ursprüngliche Härte wird also fast verdoppelt. Die Haltbarkeit liegt laut Herstellerangaben im Schnitt bei ca. 2 Jahren bei einem Auftrag von 2 Schichten, unsere Erfahrungen haben bisher aber gezeigt, dass längere Standzeiten möglich sind.

Durch eine Keramik wird die Pflege deutlich erleichtert, man spricht hier vom „self-cleaning“, das heißt durch klares Wasser lassen sich normale Ablagerungen (Staub, Pollen, normaler Schmutz) besser entfernen. Die regelmäßige Fahrzeugwäsche ist aber trotzdem durchzuführen. Auch wird der Lack gegen Einflüsse wie Baumharz, Vogelkot und Insekten optimal geschützt, da sich diese nur in die Versiegelung, jedoch nicht in den Lack einarbeiten können.

Beispiel

Und so wird´s gemacht.

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